Kyrill Korsunenko wurde 1991 in Odessa (Ukraine) geboren. Als Pianist erhielt er seine erste musikalische Ausbildung an der Stoliarski-Schule (ab 1997) und setzte sein Studium an der Nezhdanova-Musikakademie fort. Sowohl Bachelor-, als auch und Masterabschluss bekam er in Jahre 2012-2018 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Abteilung Aachen) in der Klasse von Professor Andreas Frölich. Ihm haben wichtige Begegnungen mit Dmitri Bashkirov, Nikolay Kryzhanovski, Vadim Rudenko, Rolf Plagge, Bernd Goetzke, Pawel Gililov, Jacques Rouvier und Norma Fisher geprägt. Seit 2020 studiert Kyrill Korsunenko bei Professorin Elisso Virssaladze in Scoula di Musica di Fiesole.

 

Er gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, u. a. 2.Preis (bei Nichtvergabe des 1.Preises) und Spezialpreis für die Aufführung der 10.Sonate von A.Skriabin beim 5.Klavierwettbewerb in Livorno (2021), den 1.Preis und Sonderpreis für spanische Musik beim 16. Klavierwettbewerb "Compositores de España" in Las Rozas de Madrid (2015), den 1.Preis beim Steinway-Förderpreis in Düsseldorf (2015), den 2. Preis und Sonderpreis beim 5. Klavierwettbewerb "In Memory of Emil Gilels" in Odessa (2012), den 3.Preis beim "Concurso Internacional de Piano Maria Herrero" in Granada (2013), den 3.Preis beim 28. Klavierwett- bewerb "Cidade de Ferrol" (2014), den 2.Preis (1.Preis - Nichtvergabe) und Publikumspreis beim 9. Klavierwettbewerb "Prix AmadeO de Piano 2013" in Aachen, den 2.Preis beim Karl-Robert-Kreiten-Wettbewerb in Köln (2014). 

Als Solist trat Kyrill Korsunenko mit dem Ukrainischen Nationalen Orchester (Liszt 1.Klavierkonzert), Sinfonica de Galicia, Odessa Philharmoniker, AOV München (Beethoven 4.Klavierkonzert) und anderen auf. Seine rege Konzerttätigkeit umfasst Auftritte in Konzertreihen wie "Ciclo de Grandes Solistas“ (Auditorio de Zaragoza), "New Masters on Tour“ (Het Concertgebouw Amsterdam, Schouwburg Odeon Zwolle - 2016), „Juventudes Musicales" in Sevilla, “Bechstein young professionals“ in Köln, “Orpheo“ in Kerkrade. In den Jahren 2019-2021 setzte Kyrill Korsunenko sich mit intensiv mit J.S.Bachs Werke auseinander, insbesondere mit den Goldberg-Variationen, die ein wichtiger Bestandteil seiner Rezitale in Deutschland, Holland und in der Ukraine wurden. Er zeigte sich auch als Komponist im Bereich der instrumentalen, vokalen und elektronischen Musik.